Vom Ausstieg aus R22 wird seit vielen Jahren gesprochen – jetzt ist er wirklich da. Auch R410A rückt zurück, R32 und R290 übernehmen das Ruder.
Viele der Anlagenbauer und Projektierer, mit denen wir zu tun haben, wählen Komponenten noch nach alter Erfahrung – und nach dem Einbau treten Probleme auf.
Neue Kältemittel bedeuten nicht einfach einen Kältemittelwechsel – sie stellen umfassende Anforderungen an die Komponenten.
Kurz gesagt: Umweltschutz. R22 schädigt die Ozonschicht und wurde im Montreal-Protokoll längst mit einem Ausstiegsfahrplan versehen. R410A schädigt die Ozonschicht nicht, hat aber einen hohen Treibhauseffekt.
Der Treibhauseffekt von R32 beträgt etwa ein Drittel von R410A, R290 (Propan) liegt praktisch bei null und ist zudem ein natürliches Kältemittel.
Die Politik zieht die Vorgaben Schritt für Schritt an – der Wechsel kommt früher oder später. Wer die Auswahllogik für neue Kältemittel zuerst beherrscht, sichert sich die Aufträge der nächsten Runde.
Die Veränderungen am Markt sind bereits deutlich sichtbar: Neukältemittel-Modelle kommen in Serie auf den Markt, auch Ersatzteile für Altmodelle werden nach und nach umgestellt. Wer jetzt noch nach altem Katalog bestellt, bekommt leicht eine Lieferung, die nicht passt.
Der Betriebsdruck von R32 ist deutlich höher als bei R22. Bei der Auswahl von Filtertrocknern, Flüssigkeitssammlern und Gas-Flüssigkeits-Abscheidern zählen nicht nur passende Anschlüsse und Abmessungen – auch Nenndruck und Berstdruck müssen stimmen.
Niederdruckkomponenten aus der R22-Ära in einem R32-System einzusetzen ist gleichbedeutend mit einer tickenden Bombe.
Ein Hinweis: Nicht nur auf die Typenschildwerte schauen, sondern den Spitzendruck der Hochdruckseite des Systems berechnen und ausreichend Reserve einplanen.
Ein anschauliches Beispiel: Bei derselben Anlage kann der Hochdruck-Manometerwert im R22-System und im R32-System deutlich auseinanderliegen. Die auf den Komponenten angegebene Druckstufe sollte besser eine Stufe über dem tatsächlichen Systemdruck liegen – nicht am Limit betreiben.
Neue Kältemittel werden mit POE-Kälteöl kombiniert – das ist nicht dasselbe wie das Mineralöl alter Systeme. Trockenmittel in Filtertrocknern, Dichtungen und Gummiteile müssen erneut auf Verträglichkeit mit neuen Kältemitteln und neuem Kälteöl geprüft werden.
Was passiert bei Unverträglichkeit? Materialquellung, Dichtungsversagen, schleichende Leckage im System.
Diese Falle sehen wir oft: Ein Filter alter Bauart wird direkt in ein R32-System eingebaut, nach einigen Monaten schwitzt Öl an den Anschlüssen aus, die ganze Anlage muss nachgebessert werden.
R290 ist ein brennbares Kältemittel – selbst ein kleines Leck im System ist ein Sicherheitsrisiko.
Daher dürfen Feuchtigkeit, Verunreinigungen und Säure im System nicht vorhanden sein – jede Verunreinigung kann die Bildung von Leckagestellen beschleunigen.
Ehrlich gesagt: In der Ära neuer Kältemittel sind Filtertrockner kein optionales Bauteil, sondern Pflicht. Für Projektierer gilt: Stickstoffschutz beim Löten, gründliches Evakuieren, strenge Lecksuche – kein Arbeitsschritt darf gespart werden. Der Preis für Bequemlichkeit kann Sicherheitsverantwortung sein.
Das ist auch der Grund, warum die Prüfstandards der Hersteller von Neukältemittel-Anlagen immer strenger werden: Werksdichtheitsprüfung und Feuchtigkeitskontrolle erfolgen nach höheren Maßstäben als bei alten Systemen.
Gehen Sie vor einem Neukältemittel-Projekt diese fünf Punkte durch:
Bei Unsicherheit senden Sie die Betriebsparameter zur Abstimmung an den Lieferanten. Bei der Auslegung entscheidet eine einzige Zahl – und dahinter steht eine ganze Maschine.
Für den Einkauf ist die einfachste Methode eine Frage: Für welches Kältemittel und welche Betriebsbedingungen sind diese Bauteile ausgelegt? Ein Lieferant, der das nicht beantworten kann, wird gewechselt.
Diese Punkte wirken zahlreich, sind aber tatsächlich nur eine Erweiterung der Auslegung für alte Systeme – nur mit strengeren Anforderungen. Scheuen Sie den Aufwand nicht.
5 Signale, ob der Filtertrockner gewechselt werden muss: warmer Einlass, kalter Auslass; häufiges Ein- und Ausschalten des Verdichters; beschlagene Schaugläser; wiederkehrende Eisverstopfung; zickiges Anlaufen beim Saisonwechsel.
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Undichte Schweißnähte sind ein Schwerpunkt bei Nacharbeiten: Vor dem Schweißen anschleifen, Einstecktiefe und Spalt, Flammenführung, Stickstoffschutz, Druckprüfung nach dem Schweißen – diese 5 Details konsequent umgesetzt, und die Schweißnaht bleibt zehn Jahre dicht.
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Wärmepumpen sind nicht empfindlich, ihre Betriebsbedingungen sind nur härter als bei Klimaanlagen: harte Auswahlkriterien für Filtertrockner, Gas-Flüssigkeits-Abscheider, Flüssigkeitssammler/Ölabscheider.
WeiterlesenFirmenname:Kilterra Technology Co., Ltd.
Gründungsdatum:14.01.2008
Gesetzlicher Vertreter:He Kang
Eingetragenes Kapital:10 Mio. RMB
Unternehmensform:Aktiengesellschaft (nicht börsennotiert, im Eigentum natürlicher Personen oder Beteiligungsgesellschaften)
Branche:Herstellung von Allzweckmaschinen/Herstellung von Kälte- und Klimaanlagen
Adresse:Nr. 8, Chusiwan-Straße, Bamao, Kreis Xinchang, Stadt Shaoxing, Provinz Zhejiang